Eine interdisziplinäre Grenzwissenschaft an der Schnittstelle von Philosophie und Physik — mit vielfältigen Themen, Methoden und Karrierewegen.
Die Philosophie der Physik ist eine interdisziplinäre Grenzwissenschaft an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Physik. Die Themen und untersuchten Fragestellungen des Faches lassen sich grob danach unterscheiden, ob (i) Inhalte der Physik dazu benutzt werden, Fragen aus Wissenschaftstheorie, Epistemologie oder Metaphysik zu beantworten; oder aber ob (ii) Methoden der Philosophie (Begriffsklärung, Argumentrekonstruktion, etc.) dafür verwendet werden, konzeptionelle Fragen innerhalb der Physik zu klären.
Wie in vielen Bereichen der Philosophie können sich die konkreten Arbeitsweisen und Interessen der Protagonist*innen stark unterscheiden. Die Unterscheidung ist in jedem Fall nur als erste Orientierungshilfe zu verstehen: viele Arbeiten lassen sich nicht klar auf der einen oder anderen Seite einordnen.
Viele Philosoph*innen der Physik haben neben einem Physikstudium zumindest auch ein Masterstudium in Philosophie abgeschlossen und sind anschließend zu einem Thema der Philosophie der Physik promoviert worden. Es sind aber ganz verschiedene Werdegänge möglich. Insbesondere im englischsprachigen Raum existieren sogar spezialisierte, einjährige Masterprogramme zur Philosophy of Physics.
Promotionsstellen werden in Europa üblicherweise über eine durch Drittmittel geförderte Projektstelle, eine Institutsstelle oder ein Stipendium finanziert.
Grundlagen, Interpretationen, Messproblem, Verschränkung.
Allgemeine Relativitätstheorie, Kosmologie, Ontologie der Raumzeit.
Erklärung, Bestätigung, Modelle, Idealisierung.
Kausalität, Modalität, Reduktion und Emergenz.
Entropie, Zeitpfeil, Thermodynamik.
Information, Komplexität, Quantencomputing.
Vollständige Finanzierung bei erfolgreicher Bewerbung. Siehe auch: Philosophical Gourmet Report.